crossie's ecke

Leben, Radfahren, IT, Fotografie, VW T4 und vieles mehr.

18. Mai 2012
von Christian
Keine Kommentare

Halde Rheinelbe

Bisher dachte ich, die Halde Rheinelbe läge am Rhein bei Moers und hätte eine überdimensionale Grubenlampe als Landmarke.
Leider falsch gedacht, denn das wäre die Halde Rheinpreussen.

Nun habe ich die erwähnte Halde Rheinelbe mal erkundet und sie somit aufgenommen in meine “Sammlung der erfahrenen Halden”.
Die Abraumhalde liegt im Gelsenkirchener Stadtteil Ückendorf am Landschaftspark Mechtenberg und ist Teil der Industrieroute.
Einmal oben angekommen findet man eine Landmarke aus aufeinander gesetzten Betonquadern, davor die sog enannte “Himmelstreppe”. Sie bildet die Spitze der Halde. Das auf gleichem Niveau gelegene Plateau bietet eine Prima Aussicht nach Gelsenkirchen, Bochum und Essen. Die Halde liegt auch quasi in diesem Städtedreieck.
Ich bin etwas umständlich über GE-Zentrum gefahren. Aber viel besser und entspannter (weil weniger Verkehr) kommt man über den Trassenradweg dorthin, der unterwegs am Welterbe Zollverein vorbeiführt. Eine super schöne Route durch’s Grün.
Wie ich das wissen kann? Nun ja, ich habe als Rückweg diesen Weg gewählt. Beim nächsten Mal fahre ich lieber wieder so. :-)

18. April 2012
von Christian
1 Kommentar

Tschüss, brauner Gammel!

Endlich habe ich Zeit und Gelegenheit gefunden den T4 Bulli von seinem Rost zu befreien. Letztes Jahr fing es mit der Tankklappe an. Nun folgte der Einstiegsschweller auf der Fahrerseite. Ein paar Tage später dann der linke Radlauf/Kotflügel.

Wenn wieder schönes Wetter ist, folgt die Beifahrerseite mit Radlauf, unterer B-Säule und ein Lackriss in der Schiebetür.

Im Dezember 2011 hatte ich mir Lack in Wagenfarbe besorgt, was natürlich jetzt super aussieht.

So oder so: Der Bulli sieht schon deutlich besser aus als mit dem braunen Gammel. Und es macht Spaß :-)

 

 

5. März 2012
von Christian
Keine Kommentare

Langenberger Sender

Nachdem ich nun schon einige Male per Auto oben am Langenberger Sender in Velbert war, entschied ich mich am Sonntag das ganze mal per Rad zu machen. Der Sender sollte mein Ziel sein.

Das Wetter war mit milden 14,5°C nahezu perfekt, sodass ich mein Vorhaben durchgezogen habe. Kaum unterwegs verspürte ich erste Tropfen aus Richtung Himmel. Nee, sollte es jetzt einfangen zu regnen, wo ich gerade im Sattel saß? Tatsächlich hatte es die nächsten 3 Stunden, in denen ich dem Himmel schutzlos ausgeliefert war, weitergeregnet. Nicht viel, aber konstant – alles wird irgendwann mal nass…

Bis Rüttenscheid ging es “on the road” recht gut. Dann auf die Fahrrad-Autobahn (Bahntrasse) ab Rüttenscheid Richtung Rellinghausen. Es war eine einzige braune Suppe. Bevor ich nur in der Nähe meines Etappenziels war, sah ich schon aus wie Sau. (Schutzbleche liegen zu Hause :-( ) Das alles kann kein Hindernisgrund zu sein, um die Tour abzubrechen. Dreckig war ich eh schon, anyway :)

Als ich oben am Sender angekommen war, hatte ich von Kopf bis Fuß das Regenwasser aufgesaugt. Das war zwar nicht so schön, zum Glück jedoch war es nicht so kalt, dass das zum Problem wurde. Irgendwann ist einem dann auch alles egal, sodass ich auf dem Rückweg mein gewohntes Tempo gefahren bin. Eine Stunde vom Sender bis nach Altenessen halte ich für eine gute Zeit. Zu Hause wartete die Wanne für das Bike und auf mich die Dusche.

Daten: Etliche Höhenmeter verteilt auf 50 km und etwa 3 Stunden.

 

29. Januar 2012
von Christian
Keine Kommentare

29.01.2012: See-Runde

Irgendwie konnte dieses graue, diesige und kalte Wetter keine nicht zu einer großen Runde animieren. Stattdessen packte ich mich warm ein und das Bike in den Bulli. Dann ging es gen Süden, wo ich mich etwas rund um den Baldeneysee auszutoben wollte. Der Parkplatz am Regattaturm bot dazu einen guten Start- und Zielpunkt.

Erster Punkt war die Korte-Klippe ganz in der Nähe des Jagdhaus Schellenberg in Heisingen. Hier hat man eine prima Position um auf den See zu schauen. Leider war es sehr diesig, so dass man das Aussichtspotenzial nicht demonstriert bekam. Trotzdem war es schön dort oben.

Über Google Maps hatte ich einen Weg entdeckt, der sich am Hang entlang zum See herunterschlängelt. War schon ein schöner Trial, der zeitweise sehr flott zu fahren war. Nur musste ich hier aufpassen, dass ich in den Kurven nicht den Hang herunterschießen ;-) Das hat so einen Spaß gemacht.

Nach dem Befahren der Nordseite wechselte ich über das Stauwehr zur Südseite wo ich über Fischlaken etwas durch die Felder düste. Auf meinem Weg bin ich zahlreichen Pferden begegnet, die sich “warmtobten”.

Beim nächsten See-Besuch werde ich mal wieder den See umrunden. Da das Wehr nach der Sanierung wieder offen ist, kann ich auch wieder die alte Zeit vergleichen. Da freue ich mich schon drauf :-)

23. Januar 2012
von Christian
Keine Kommentare

22.01.2012: Besuch der Halde Haniel – oder: Vom Winde verweht

Wenn man schon unter der Woche nicht die Zeit oder die Nerven hat sich auf den Sattel zu schwingen, dann muss das Wochenende herhalten. Aus Witterungsgründen fiel die Tour auf den Sonntag. Das Wetter war zwar auch nicht so gut, aber war es frei von Regenschauern und Starkregen. Vorausgesagt war leichter Regen mit wenigen Millimetern Regenmenge.

Da die Zeit schon recht vorangeschritten war, entschied ich mal wieder die Halde Haniel am Ende von Bottrop zu besuchen. Hier war ich schon seit Mitte 2011 nicht mehr. An diesem Sonntag würde es der dritte Besuch sein.

Die Fahrt zu dieser gewaltigen Halde war etwas mühselig, da der Wind von vorne (also von Westen) kam. Aber wenn man ein Ziel vor Augen hat… ;-)

Die Wege und Trails zur Halde hoch waren matschig und nass. Sonst habe ich keine große Lust mich so einzusauen, aber heute war es mir irgendwie egal. Sau-Wetter-Tour eben. (Nur das mangelnde Profil am Hinterreifen ließen teilweise die Reifen am Hang durchdrehen, wenn man Traktion brauchte).

Kein Berg ohne den Gipfel zu stürmen! Als ich den Weg erreichte, der bis zur Haldenspitze ungeschützt ist, merkte ich erst wie windig das wirklich ist. Dass dort oben locker Windstärke 8 (ca. 65 km/h) herrschte, hatte ich erst nachher per DWD erfahren. Ich musste noch auf dem Weg nach oben Absteigen, weil es mich sonst den Hang hinunter gedrückt hätte. Alles andere als lustig!

Nungut, statt fahren nur schieben. Hauptsache einmal den höchsten Punkt erreichen. Ganz oben war man der vollen Wucht der Westböen ausgesetzt. Nur eine einsame Joggerin, die ich einige Minuten mühevoll am Hang überholt hatte, trabte vorbei. Sonst war hier keiner mehr. Das gab mir auch irgendwie zu denken. Ich war wohl der einzige Depp, der sich hier bei dem Wetter hoch begibt.

Ich machte noch ein paar Fotos, was nicht ganz leicht war. Ich hatte noch nie die “Ehre” mit Windstärke 8 im Nacken ein paar Fotos zu machen.

Die Abfahrt Der Abstieg war noch windiger. Wann hört es denn bitte auf? Das Rad wollte schon ständig mit dem Hinterrad Richtung Osten fliegen. Nun hatte ich wirklich keine Lust mehr. Nur noch weiter runter in den geschützen Bereich des Weges, damit ich wieder auf den Sattel steigen kann.

Der Rückweg war angenehm ruhig. Ich benutzte einen der Trails, die unzähliche Mountainbiker in die Vegetation planiert haben. Leider merkte ich auch hier wieder das mangelnde Profil am Hinterrad. Ab der Halde war der Weg super. Mit Rückenwind fährt es sich nicht großartig schneller, aber ruhiger.

Insgesamt war es ein schöner Ausflug, bei dem man die Natur zeigte, was sie so drauf hat. Vielleicht ist es bei meinem nächsten Besuch etwas ruhiger da oben, zumindest was die Luft angeht.