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4. Herz-Kreislauf Essen – meine Laufevent-Premiere

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Die Aufstellung zum 5 Kilometer Lauf, wenige Sekunden vor dem Start.

Gegen Ende des Jahres 2017 und Anfang 2018 kam bei mir und meiner Laufpartnerin Susen der innige Wunsch auf, endlich mal sportlich loszulegen – für mehr Fitness und weniger Speck. 😀

Nach vielen „Ja, machen wir!“ und „Wann laufen wir?“, fingen wir schließlich auch an uns einmal in der Woche zu treffen und die alte Italien- oder auch Stiefelrunde zum Leben zu erwecken. Stiefelrunde deshalb, weil die Laufstrecke auf der Karte eben genauso aussieht. Oder die Umrisse von Italien. Logisch 🙂

Um irgendwie ein Ziel zu haben, auf das man konkret hin trainiert, machte es nur Sinn, dass wir uns zur nächstmöglichen Laufveranstaltung anmeldeten. Das war der Herz-Kreislauf auf Zollverein in Essen, welcher einen nicht unerheblichen Teil unserer Trainingsstrecke beinhaltete. Eine wahrlich schöne Laufkulisse. Nächste Frage: Welche Distanz – 5 oder 10 Kilometer? Na klar, die 10-Kilometer-Runde. Wo ist denn sonst der Anreiz, wenn wir im Training schon fast 7 km erreichen?

So stand die bestätigte Anmeldung – und im Kalender gab’s ein festes Ereignis am 1.5.2018. (Leider hat es sich durch einen Spontanurlaub ergeben, dass ich doch alleine am Lauf teilnehme.)

Gelaufen sind wir trotzdem noch, wenigstens einmal die Woche. Alleine schon wegen unserem nächsten Event, dem 10-Kilometer-Lauf beim VIVAWEST-Marathon am 27.5.2018.

Aufgrund von terminlichen Umständen haben wir rund 3 Wochen vor dem Herz-Kreislauf nicht mehr zusammen trainiert – auch nicht ich alleine. Das war natürlich doof, rückte doch der Lauf immer näher. Besser wird der Trainingszustand dadurch nicht. 😀

Also habe ich beinahe auf den letzten Drücker noch zwei Trainingseinheiten durchgezogen. Vier und zwei Tage vorher mit über 6 und über 8 km. Dabei habe ich auf eine Pace zwischen 5 und 6 Min/km abgezielt, was auch gut geklappt hat. Das ist mein derzeitiges Tempo, das ich gut durchhalten kann.

Startnummer und Messchips abholen.

Am Tag des Laufs war ich gut drauf. Schön am Vorabend noch Spaghetti gefuttert, war ich nun bereit mich über die drei Runden freiwillig über Zollverein zu „quälen“. Ich holte meine Startunterlagen in der Halle 5 ab, befestigte die Messchips und meine Startnummer und schaute mir den Start der 5-km-Läufer an. Es verging viel Zeit. Start des Hauptlaufs über 10 km war um 13:15 Uhr. Es zieht sich, wenn man alleine vor Ort ist und es so kalt ist. Ich verzog mich hin und wieder in die Halle 5 zum Warmwerden. Schließlich war es Zeit für die Startaufstellung. Kurz noch die Laufapp anwerfen, Stimmung einfangen und gemeinsam den Countdown herunter zählen. Der Wahnsinn begann.

Im Starterfeld, wenige Minuten vor dem Start.

Zu Beginn setzte ich mir das gesunde Ziel die Kräfte gut einzuteilen und nicht zu übertreiben. Ich überholte langsam und stetig viele Läufer, bis sich wohl bei allen ein Renntempo einstellte. Regelmäßig flüsterte mir die digitale Runtastic-Stimme Kilometer und Pace ins Ohr. So wusste ich, dass mein gewähltes Tempo erstaunlich konstant schnell war. Der frische, teils starke Wind war nicht so toll auf den Geraden, aber insgesamt machbar. Der letzte Kilometer war schneller erreicht, als gedacht. Auf den letzten Metern habe ich noch einmal alles gegeben, was noch geht – es war nicht so viel. 😀

Nach dem Lauf genoss ich das reichhaltige Angebot an kalten Getränken, Obst und Kuchen. Ja, Kuchen! Da kann man ja nicht vorbei gehen. 😍

Ich habe mich gefreut meinen ersten Lauf so gut geschafft zu haben und bin auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder dabei. Nun steht der VIVAWEST-Marathon mit 10 Kilometern an – dann aber zu zweit. Ich freue mich drauf. 🙂

Startnummer abgeholt.

Oh, Kuchen! Da bin ich dabei.

Eine Getränke-Auswahl stand bereit.

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