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Wintersport

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Wintersport – das ist für mich persönlich weniger Skilaufen oder Skispringen. Für mich bedeutet es eher, dass ich mich auch bei Eis und Schnee aufs Rad schwinge und die Gegend unsicher mache.
Da wir in der letzten Wintersaison im mittleren Ruhrgebiet eher weniger bis gar keinen Schnee hatten, freue ich mich jetzt umso mehr, dass die weiße Pracht vom Himmel fällt. Zumal ich eigentlich für die letzte Wintersaison extra ein Paar Marathon Winter mit Spikes besorgt hatte. Vor circa zwei Jahren habe ich das schon geplant gehabt.
Es braucht etwas, bis man sich an den unsicheren Untergrund gewöhnt. Fährt sich halt doch wieder ganz anders als mehrheitlichen Asphalt und Schotter. Aber hat man sich daran gewöhnt und sich eingefahren, dann macht es so richtig Spaß durch die weiße Landschaft zu heizen.
Dass sich die Schwalbe Marathon Dureme so gut schlagen, hätte ich nicht gedacht. Die letzten Reifen, die ich im Winter gefahren habe, waren die Marathon Cross – das ging, aber spitze war es nicht.
Der allgemein bekannte Trick für mehr Grip ist es, etwas Luft abzulassen, damit sich unter dem Gewicht aus Rad und Fahrer das ganze Profil auf Eis und Schnee presst.
Wie ich gestern „erfahren“ durfte, packen die Marathon Dureme Reifen die winterlichen Verhältnisse ganz gut weg. Obwohl es eigentlich meine Reifen für die schönen Monate sein soll(t)en.
Jetzt könnte man sich fragen, warum ich nicht einfach die Spikes benutzt habe, wenn ich sie schon gekauft habe? – Der Grund ist einfach: Man soll Spikereifen etwa 40-50 Kilometer auf Asphalt einfahren ohne starkes Bremsen und Beschleunigen. Man sagt, dadurch setzen sich die Spikes erst so richtig. Da es aber bis vor Kurzem keine Anzeichen für Schnee gab, habe ich mir nicht die Mühe gemacht diese extra aufzuziehen. Das wird sich aber jetzt ändern. Tauwetter steht vor der Tür, sodass man auch wieder Boden sieht. Danach kann der Schnee gerne wiederkommen.
Wo ist der Reiz?
Warum schwingt man sich bei solchen Temperaturen aufs Rad und dann auch noch bei solchen Verhältnissen? – Ich bin ein Ganzjahres-Allwetter-Radfahrer. Wenn man sich warm anzieht, friert man nicht. Und bei Bewegung ja eh nicht. Fährt man durch die verschneite und vereiste Landschaft ist Konzentration angesagt. Die Reaktion wird geschärft. Mit der Zeit bekommt man ein ungefähres Gefühl dafür, was das Rad machen soll und was nicht. Schneeradeln wird nicht langweilig.
Wie siehst du das? Rad eher stehen lassen und in den Winterschlaf versetzen oder nicht vom Wetter beindrucken lassen?

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