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Bergzeitfahren 2014

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IMAG0134a IMAG0135aAuch im Jahr 2014 fand traditionell wieder das Bergzeitfahren in Esse-Werden statt. Diese Veranstaltung wird vom Radverein Sturmvogel Essen organisiert und zieht jedes Jahr Scharen an Radsportlern, die sich freiwillig am Berg quĂ€len wollen. 😉 FĂŒr mich war es das zweite Mal beim Bergzeitfahren. Letztes Jahr habe ich mit meinem alten Trekking-Esel teilgenommen und eine Zeit erfahren, die ich jetzt immer gut zum Vergleich nehmen kann. Sonst fĂ€hrt man ja eher selten einen Berg so schnell wie möglich hoch und stoppt die Zeit.

Dieses Jahr war es von den Grundvoraussetzungen alles etwas anders. Es fing ja schon damit an, dass sich das Wetter nicht entscheiden wollte, was es jetzt eigentlich prÀsentieren will. Trocken oder nass?
Ich wusste, dass ich auf jeden Fall in Werden teilnehmen möchte. Einfach auch um zu sehen, wie das regelmĂ€ĂŸigere Trainieren und das Bike-Gewichtstuning meine Zeit beeinflussen wĂŒrden.

Letztendlich machte ich mich auf den Weg in Richtung Essen SĂŒden, wo „In der Borbeck“ der Start war. Trotz der Wetterkapriolen und nicht gerade warmen 13-14° C war es schon am Start sehr voll. Die Anmeldung war dieses Jahr offiziell nur vor Ort möglich, und zwar ab 17 Uhr. Der erste Starter wurde um 18 Uhr den Berg hinaufgeschickt.

FĂŒr 5 Euro (+ 2 Euro Pfand) gab es eine Startnummer. Ein Blick auf die Starterliste ergab, dass ich mit meiner Nummer fast 2 Stunden auf den Start warten musste. Da bliebe genug Zeit die ein oder andere AufwĂ€rmrunde zu drehen. Inzwischen war auch Markus eingetroffen, dem ich das Bergzeitfahren schmackhaft machte. Aufgrund der Wartezeit hat er sich aber dagegen entschieden und machte sich wieder auf den Weg. Zwischendurch hatte ich die Gelegenheit eine frĂŒhere Nummer zu bekommen. Der eigentliche Starter erschien aber doch, sodass es doch nun fĂŒr mich ums Warten ging.
Die Sonne versteckte sich wieder und so wurde es grau und kalt. AufwÀrmen war angesagt. So verging die Zeit.
Nach ein paar AufwĂ€rmrunden, Smalltalks, Warterei und Wetterwechseln bekam ich spontan eine Nummer, die nur noch 5 Min vom Starten entfernt war. Ich nahm diese sehr dankbar an. 😀
Der Start war dann nicht so gut wie erwartet. Ich habe mittlerweile einen guten Antritt, aber wenn der Antrieb nicht mitmacht (Kette/Kettenblatt nicht gut geschmiert und/oder zu nass!?) muss man mit mehr Ruhe anfahren. Ich fĂŒhlte mich nicht so toll wie im Training. Subjektiv dachte ich: „Das wird noch viel schlechter als letztes Jahr!“ Der Puls schoss höher als in allen Trainingsfahrten. Der Garmin meldete an den steilsten Stellen immer wieder „Herzfrequenz zu hoch“, d. h. ĂŒber 185.

Ich habe mich dann nach dem Ziel alsbald auf den Weg gemacht um nach Hause zu kommen. Ohne obligatorische Rennwurst. Den ganzen RĂŒckweg von Werden nach Altenessen hat es schauerartig durchgeregnet. Und die Temperatur fiel auf 10° C. Da hilft nur schnelles fahren um irgendwie warm zu bleiben. Bei so einem Sauwetter freut man sich auf die heiße Dusche mehr als alles andere. Sogar mehr als auf Kuchen 😀

Super schnell waren am Abend selbst noch die Ergebnisse online. 8:35,8 Min. Was? Doch noch schlechter als letztes Jahr? Die Segment-Zeit auf Strava sagte mir aber locker eine Minute schneller. Das wĂŒrde auch zur Trainingszeit passen. Nach dem Wochenende wurde aber vom Sturmvogel noch eine korrigierte Liste veröffentlicht, in der die Zeit auch viel schöner war: 7:35,8 Min. Gesamt-Platz 43 von 108. Zwischen Rennradlern und ein paar MTBlern gar nicht so schlecht in meinen Augen.

Im Endeffekt war ich froh, dass ich doch nach Werden gefahren bin. Und so freue ich mich schon auf nÀchstes Jahr. Bis dahin werden noch viele Tausend Kilometer vergehen.

Zeit-Entwicklung:
2013 8:07,44
2014 7:35,08

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