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Das Hercules-Projekt I

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Vor vielen Jahren, ich glaube es war das Jahr 2003 schaffte ich mir HERCULES an. Ein vollausgestattetes Trekkingrad. Mit ihm habe ich viele Hundert oder sogar Tausend Kilometer gefahren. Nach einem „kriminellen Zwischenfall“ mit Happy End – ich hatte LAKES ganz neu – blieb HERCULES viele Jahre stehen und wurde nicht benutzt. LAKES hingegen wurde ständig ausgefahren und hat so neulich seine 10.000 km hinter sich gebracht.

Da aber ein so gutes Rad wie das HERCULES zu schade ist, um im Keller zu verstauben, habe ich es letztens mal rausgeholt um es wieder fit zu machen. Ich präsentiere: Das Hercules-Projekt.

Nach einer groben Reinigung habe mir gedacht, ich nehme das Rad erst einmal komplett auseinander. Denn dann kann man die Teile erstens besser säubern und zweitens kann man sehen, was ersetzt werden muss. (Außerdem hatte ich inzwischen Übung in der Wartung kniffliger Teile, da ich solches schon bei LAKES erledigt hatte.)
Letztendlich landete alles in einer Kiste und übrig blieb der nackte Rahmen mit lediglich dem Steuersatz und dem Schaltauge:

Der Rest war demontiert. Dass es eine gute Wahl war, die Teile genau unter die Lupe zu nehmen, sollte ich schnell merken: Bei der Demontage der Hinterrad-Nabe holte ich mit dem Lagerfett auch darin schwimmende Metallsplitter heraus. Autsch? Was war passiert?
Nach genauem Ansehen der Bauteile wurde klar: Die Staubschutzkappe vom Freilaufkörper hat sich – warum auch immer – quer gestellt und ragte so ins Lager herein. Folge war offenbar, dass Stück für Stück von der Staubschutzkappe aus Metall abgefräst wurde und die Reste im Fett landeten. So hatte sich durch die Bewegungen mit der Zeit ein Metallteil in die Lagerfläche der Konusmutter eingewalzt. Also besorgte ich mir aus einem Essener Fahrradladen eine neue Konusmutter und einen neuen Staubschutz.

Sämtliche Lager sind auseinander genommen, gereinigt, gefettet und wieder zusammengebaut worden.
Fortsetzung folgt 🙂

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