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„Der Berg ruft“ – Halde Hoheward in Herten

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Dienstag Nachmittag, strahlender Sonnenschein. Schönes Wetter um biken zu gehen! Also die Flaschen mit genug Wasser befühlt, Kamera eingepackt und los auf den Sattel. Da ich den ganzen Juli schon genug in der näheren Umgebung unterwegs war, sollte es dieses Mal wieder ein schon länger nicht mehr besuchter Ort sein. Die Wahl fiel auf die die Halde Hoheward in Herten/Recklinghausen. Der Weg am Rhein-Herne-Kanal bietet eine komfortable Möglichkeit gut und in schöner Umgebung an Gelsenkirchen vorbei nach Herten zu kommen. Überall am Kanal lagen die Menschen in der Sonne und brutzelten vor sich hin – genug Sonnenbrand sah ich auch…

Schneller als ich dachte, sah ich den Fuße der Halde mit dem Gelände der Zeche Ewald. Das Gebäude sieht heruntergekommen aus – ob das so sein muss? Ich näherte mich der Halde und steuerte die große asphaltierte Rampe an. Vom letzten Mal wusste ich schon, dass das ein Kraftakt ist bis oben zum Plateau durchzuhalten. Jedoch war das letzte mal im kühlen Frühjahr. Nun aber ging es in der brennenden Hitze hinauf. Wenn man solche Steigungen bewältigen will, sollte man einfach nicht darüber nachdenken wie anstrengend es ist. Einfach weitermachen und schauen, wie sich die Spitze langsam nähert.

Als ich endlich oben war, brauchte ich erst einmal Wasser, Schatten und Luft! Kurz auf die Uhr geschaut – eine gute Stunde von Altenessen bis hoch zur Halde in Herten. Gar nicht so übel. Ich bin mir sicher, dass ich beim letzten Besuch deutlich länger gebraucht habe.

Nach ein paar Minuten Erholung stand jetzt die Aussicht an. Rundherum herrlichster Blick über Herten, Recklinghausen und nur etwas weiter Gelsenkirchen, Bochum, Essen… Blauer Himmel, grüne Landschaft. Hier oben steht auch ein seit Jahren in Bau befindliches Horizontobservatorium, an dem nun wieder die Ausbesserungsarbeiten laufen. Daher war es hier etwas laut.

Nur einen „Sprung“ weiter auf einem niedrigeren Plateau liegt die Sonnenuhr mit dem Obelisk. Hier ist eine kreisförmige Fläche, die mit Stufen die Möglichkeit zum Sitzen einlädt. Es ist wunderbar sich dort hinzulegen und in den strahlend blauen Himmel zu schauen und die wenigen Wolken zu beobachten.

Nach reichlich Sonne tanken, Seele baumeln lassen und Erholung stand der Rückweg an. Vom höhergelegenen Punkt der Halde Hoheward ging es wieder zurück. Die Haldenabfahrt war der Hammer. Lenker gut festhalten, beim Losrollen alle Gänge durchschalten und ordentlich reintreten. Ergebnis: 66 km/h. Mehr als ich gedacht hätte. Leider sehr kurz, aber es hat SPASS gemacht 🙂

Auch wenn es sehr warm war, die Tour war super. Und wenn man genug Flüssigkeit mitnimmt, ist die körperliche Belastung locker zu meistern.

Hier noch ein paar mehr Impressionen:

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