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Endlich kann man wieder kurbeln…

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Über viele Jahre Gebrauch ist dieses Jahr der Fensterheber auf der Beifahrerseite kaputt gegangen. Durch ständige, jahrelange Benutzung, auch durch mehrere (teils unwissende) Fahrgäste, musste es irgendwann so kommen, dass Scheibe sich verabschiedete und in der Tür verschwand ohne auf Kurbelbewegungen zu reagieren. Provisorisch wurde die Scheibe mit Papierfetzen festgeklemmt, was natürlich keine Lösung von Dauer ist. Also habe ich kurzerhand die Tür auseinander genommen.

Die Haltenasen des „Schlittens“, worauf das Fenster transportiert wird, waren gebrochen, sodass der Schlitten aus seiner Schiene gedrückt wurde. So hatte das Fenster keinen Halt mehr. Bis ein Ersatzteil zur Hand war, wurde die ganze Konstruktion einfach in ihrer Endstellung mit Paketband festgeklebt (siehe Foto) und die Kurbel abgezogen, damit keiner auf die Idee kommt daran zu drehen.

Da so ein Teil gut und gerne 15 Euro kosten soll (ohne Versand) oder bei einem Essener Gebrauchtteile-Händler sogar 50 Euro (!!!), muss man sich mal auf den Schrottplätzen durchfragen und umschauen. Da man beim VW T4 verschiedene Fensterkurbel-Achsen verbaut hat, passte die jetzige Kurbel nicht auf das Ersatzteil. Was nun? Herumprobiert, überlegt. Die Lösung! Mit etwas vorsichtiger Gewalt den kaputten Schlitten aus der Schiene schieben und vom Ersatzteil den intakten Schlitten benutzen.

Hat nach etwas Zeit dann doch geklappt und erfüllt seinen Zweck nun hoffentlich die nächsten 15 Jahre. 🙂

 

2 Kommentare

  1. Hi Christian,
    einen VW Bus gibt man so schnell nicht auf!

    Gruß Ralli

    • Urgs, ausstehendes Kommentar übersehen.

      Ja, da hast du Recht: So schnell wird er auch nicht aufgegeben. Obwohl er immer mehr Macken zeigt und zickt.

      Ich mache mir eher „Sorgen“ um den roten Aufkleber hinter der Windschutzscheibe…

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