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Kurztrip nach Hamburg ⚓

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Es war eine Schnapsidee, könnte man sagen. Ein geselliger Abend mit Freunden und Cocktails. Die OP eines Freundes steht in Hamburg an und spontan fragen wir uns: Warum nicht einen Besuch planen und dabei noch Hamburg erkunden?

Gesagt, geplant, gemacht

Mitte November ist es soweit. Freitags, am Abend des 9. November, geht es ab Essen mit dem IC hin, Sonntagabend mit dem Flixtrain zurück. Dank der guten Verbindung dauert die Fahrt nach Hamburg keine drei Stunden. Kurz nach 20 Uhr kommen wir in der DJH Jugendherberge „Auf dem Stintfang“ an, die in unmittelbarer Nähe zu den St.-Pauli-Landungsbrücken liegt. Eine sehr moderne Herberge, die nur wenige Geh-Minuten vom Wasser und wenige S-Bahn-Minuten von der Innenstadt entfernt ist. Wir checken ein und beziehen zu siebt eine der drei Panoramadorms – Mehrbettzimmer mit Hafenblick. Wir richten kurz unsere Betten her, breiten unsere Sachen aus und erkunden direkt die nähere Umgebung.

Als erstes steuern wir das Hard Rock Café an, das direkt an den Landungsbrücken liegt. Da wir noch auf freie Plätze warten müssen, vertreiben wir uns draußen die Zeit. Es geht kurz in den Hard Rock Store nebenan, ans Wasser – der Norderelbe – und hinunter zum alten Sankt-Pauli-Elbtunnel.

Kurze Zeit später bekommen wir nach einem Getränk an der Bar, einen freien Tisch für unsere Bande. Mit Bier und Burgern stärken wir uns. Leider müssen wir vereinzelt Burger beanstanden. Das Beschwerdemanagement und der Kundenservice machen aber alles wieder gut und sorgen dafür, dass uns der Abend dort doch noch positiv im Gedächtnis bleibt. Mittlerweile ist es Mitternacht und wir steuern die Betten an.

Kampf um die Duschen

Am Samstagmorgen müssen wir Geduld beweisen. Bevor es zum Frühstück geht, gilt es eines der drei Duschbäder zu erwischen. Da diese aber für die drei Panoramadorms gedacht sind, ist der Andrang natürlich groß. Drei Panoramadorms bedeuten 24 Betten, bei drei Duschbädern…
Nach dem Frühstück und unserem eingeplanten Klinikbesuch erkunden wir die Innenstadt. Ich muss an dieser Stelle mal den ÖPNV in Hamburg loben und auch die Smartphone-App. Man kommt so schnell von A nach B und findet sich schnell zurecht, auch als ein Hamburg-Neuling, wie ich es bin.

In der Innenstadt teilen wir uns nach unterschiedlichen Wünschen auf. Hamburg Dungeon, Miniatur Wunderland, Stadtbummeln. Ich entscheide mich mit meiner Liebsten für die Stadt – ein paar Sehenswürdigkeiten abklappern, Fotografieren und irgendwo etwas essen. Soweit der Plan. Leider setzte der Nieselregen ein. Unseren Plan können wir aber doch noch irgendwie umsetzen. Nach Stärkung mit Fischbrötchen und Franzbrötchen schauen wir uns noch kurz das Rathaus an, bevor wir mit dem Bus in wenigen Minuten an der St.-Michaelis-Kirche ankommen. Ein tolles Bauwerk mit beeindruckender Architektur. Anschließend verabreden wir uns spontan mit einigen der anderen, um zusammen essen zu gehen.

Nach langer Suche durchs Schanzenviertel versuchen wir es im Restaurant „Markt Koenig“ in der Rindermarkthalle. Wir lassen uns Garnelen, Fisch, Burger und Tomatensuppe bringen – und sind hellauf begeistert von dem tollen Essen. Beim nächsten Hamburg-Besuch kommen wir wieder hierher!

Am Abend treffen wir uns mit der ganzen Gruppe und einem Bekannten aus Hamburg für eine privaten Führung. Erst geht es über die Kirmes auf dem Heiligengeistfeld, dann über die allseits bekannte Reeperbahn. Nach etlichen Fußkilometern kehren wir hungrig und durstig in einer Bar ein. Die Müdigkeit bei uns allen ist sehr präsent. Mit der S-Bahn geht es zurück zur Herberge.

Sonntagmorgen, letzter Tag. Es beginnt der allmorgendliche Kampf um ein freies Bad. Danach geht es erst einmal zum Frühstück. Ich liebe ja diese Auswahl am Buffet.

Wir müssen die Zimmer räumen und verlassen, checken schon mal aus, dürfen aber unser Gepäck in einem abschließbaren Raum bis zum Nachmittag aufbewahren. So können wir den Sonntag unbeschwert in Hamburg verbringen ohne alles mitzuschleppen.

Große Stadt – große Miniatur-Welt

Da am Vortag einige Vorhaben nicht geklappt haben, sind sie heute dran – Hamburg Dungeon und Miniatur Wunderland in der Speicherstadt. Mich zieht es mit meiner Liebsten und zwei Freunden ins Miniatur Wunderland.

Nach geringer Wartezeit von 20 Minuten können wir endlich hinein. Es geht durch verschiedene Themenwelten, die so detailreich gestaltet sind, dass man Schwierigkeiten hat alles zu entdecken, gerade wenn viele andere Besucher an der Anlage stehen. Das ist echt der Wahnsinn, was das MiWuLa-Team hier aufgebaut hat. Ich muss auf jeden Fall noch einmal wiederkommen. Die Ausstellung wird laufend erweitert. Vorläufiges Ausbauende ist aber erst in einigen Jahren vorgesehen – wir werden sehen. 😉

Nach so vielen Eindrücken und einer Runde durch den Shop treffen wir uns mit dem ganzen Rudel für eine Abschiedsrunde beim Italiener „Ciao Mamma“. Ganz entspannt futtern wir äußerst leckere Pizza, Pasta und Gnocchi.

Nach dem Essen geht es wieder Richtung Herberge, noch einmal durch den Hard Rock Store. Ich mache derweil noch ein paar Aufnahmen am Ufer der Landungsbrücken.

Kurz nach 16 Uhr muss es dann doch schnell gehen: Gepäck abholen, zum Hauptbahnhof fahren, Gleis finden. Durch Verspätungen und Gleisblockierungen werden die Fahrgäste des Flixtrain (also auch wir) zwei mal auf andere Gleise verwiesen. Ein unschöne Erlebnis.
Etwas mehr als drei Stunden später kommen wir wieder in Essen an. Unser Hamburg-Wochenendtrip ist zu ende.

Wir haben viele schöne Erinnerungen und Momente im Gepäck, von denen wir zehren werden. Hamburg, wir kommen ganz sicher wieder!

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