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Philosophie des Nacht-Fahrens

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Neulich fand ich im motor-talk Forum diesen Text, der wohl in seiner Urfassung auf einer Werbeseite von Volkswagen zu finden war. Leider ist diese Webseite nicht mehr online, aber ein User hat den Text in veränderter Form gepostet. Ich habe diesen einfach mal für mich passend abgeändert. Ich selbst hatte vor einiger Zeit schon etwas zu meinen Nacht-Fahrten geschrieben. Bisher war jede meiner Nachtfahrten, ob mit dem Auto oder wie meistens mit dem Rad einfach nur schön.

Philosophie des Nacht-Fahrens

Irgendwann zwischen drei und vier.
Nacht. Die beste Zeit zum Fahren.
Die kühle, frische Luft strömt ins Gesicht.
Alle Ampeln leuchten grün. Die Straße gehört dir.

Nachts fahren.
Es ist ruhig, mühelos.
Es ist der Genuss am Fahren.
Keine Eile.
Kein Bedürfnis irgendwo zu einer bestimmten Zeit zu sein.

Nur die Straße fühlen, das Rad, die Umgebung.
Nimm dir Zeit.
Gebe dich hin.

Lass jeden einzelnen Moment etwas verweilen.

Die Musik schwebt vorüber.
Spiegelt den Rhythmus des Kette wieder,
Leicht surrend, nicht überdreht
Unterstreicht ganz sanft jeden vorbeiziehenden Baum, jedes Haus, jeden Busch,
und verwandelt deine kleine Reise
in einen fantastischen Film.

Langsam setzt Müdigkeit ein.
Du wendest.
Kommst kurz vor Sonnenaufgang an,
steigst von deinem Rad.

Atmung und Herzschlag werden ruhiger.
In Deinem Gesicht macht sich ein Grinsen breit.

Bis zu einer nächsten Nacht,
einer Nacht perfekt zum Nachtfahren.

 

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