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(Rad)Sportlicher Rückblick auf 2010

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Der Jahreswechsel ist immer eine schöne Gelegenheit zurück zu blicken auf das Vergangene. Ich beschränke mich dabei auf einen (rad)sportlichen Rückblick. So bin ich in 2010 noch nie so viel geradelt, wie jemals zuvor in einem Jahr. Dadurch, dass ich mir wirklich die Zeit genommen habe mich auf den Sattel zu schwingen, sind es nicht nur ein paar Kilometer mehr geworden, sondern ich konnte die Jahres-Km-Leistung verdoppeln. Das ist für mich sehr erfreulich, denn es war ein echter Mehrwert für mich. Neben der sportlichen Betätigung meine ich nämlich insbesondere das Wohl „für die Seele“. Radfahren ist ja nicht einfach nur Sport. Hier kann man auch in gewisser Weise seine Seele Baumeln lassen. Verbunden mit einer schönen Gegend dann noch mehr. Der ein oder andere wird wissen, was ich meine. Auch wenn es sich komisch anhört, dass man sich beim „Sport treiben“ entspannen kann 🙂

Um noch einmal zurück zu den Kilometern zu kommen: Ich hätte gerne dieses Jahr schon die 3000-km-Marke geknackt. Aber dieser Winter ist wirklich mal wieder ein hartnäckiger, wie ich ihn in den letzten Jahren nicht erlebt habe. Dadurch konnte ich meinem innerlichen Fahrdrang nicht so nachgehen, wie ich es gerne gemacht hätte. Es fehlten einfach die passenden Reifen für die winterlichen Verhältnissen. Das soll sich dieses Jahr ändern. Ich möchte unbedingt die 3000-km-Hürde knacken.

Nicht falsch verstehen: Es geht nicht immer nur um Kilometer. ganz und gar nicht. Aber wenn man diese im Hinterkopf behält, setzt man sich eher auf den Sattel, als wenn man abwägt zwischen Couch und Fahrradsattel. Man reißt sich dann selbst etwas aus der Bequemlichkeit raus 🙂 Gerade in den kalten Monaten wird man etwas fauler, wenn man sich erstmal ganz warm einpacken muss. Im Sommer kann man sich beinahe einfach in seinen Sommerklamotten auf’s Rad schwingen. 🙂

Was die angefahrenen Gegenden betrifft, so hatte ich in 2010 den (Essener) Süden für mich entdeckt. Der ist ja nicht gerade klein, sodass es hier viele verschiedene Routen gibt, die alle auf ihre Art und Weise interessant sind. Aber auch ein paar Nachbarstädte von Essen waren auf der Liste. Mein guter Orientierungssinn hilft mir aus fremden Gegenden wieder herauszufinden. Das macht die ganze Sache erst spannend. Fahren nach Karte kann ja jeder 😀

So wollen wir mal gespannt auf alles blicken, was dieses Jahr kommen mag. Haltet die Ohren steif und fahrt vorsichtig, mit welchem Gefährt auch immer 🙂 Frohes neues Jahr!

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