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Stundenurlaub

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Kennt ihr nicht auch den sogenannten „Stundenurlaub“?
Manchmal geht es mir so, da muss ich mich einfach z. B. auf den Sattel schwingen und eine Runde radeln. Die Länge der Runde ist dabei beinahe egal und wenn überhaupt nur abhängig von Wetter und Zeit. Im Idealzustand ist also durchaus eine hervorragende Tour möglich.
So wurde am Nachmittag ganz fix eine Ortlieb-Tasche mit dem Nötigsten für unterwegs gepackt und losgeradelt. Wohin war primär erst einmal egal. Als Idee war jedoch wieder der Essener Süden gekommen.
Wenn man durch das Süd-Viertel Essens fährt, ist man schnell im Grünen. Hier vergisst man schnell die Hektik und den Lärm aus der Stadt. Als Beispiel die Meisenburgstraße mit dem separaten Radweg (der zugegebenermaßen an einigen kleinen Stellen nicht wirklich schön zu fahren ist). Rechts und Links kann man Richtung Schuir und später Werden den Blick schweifen lassen. Bei gutem Wetter bzw. klarer Luft reicht der Blick bis Velbert beispielsweise. Heute sollte es aber mal wieder etwas weiter gehen. Folgt man der Meisenburgstraße immer weiter Richtung Süden, kommt man zwangsläufig zu „Kettwig vor der Brücke“. Ein Stückl weiter über die Ruhr gefahren hat man nachher die Wahl zwischen Mülheim, Ratingen und Hösel etc. Letzteres war eigentlich geplant. Aber angesichts der Uhrzeit, der einkalkulierten Rückfahrtsdauer und dem dichter werdenen Himmel habe ich dieses Vorhaben auf ein anderes Mal verschoben.
Im ganzen Essener Süden kann man immer mal wieder hier und da anhalten und innehalten. Ohne Gedanken einfach genießen. In die Ferne blicken und die Stille spüren. Stille nicht nur im akustischen Sinne.
Ich bin bekennender Stundenurlauber!
Noch jemand? 🙂

2 Kommentare

  1. Ich glaube treffender kann man die Vorzüge des Essener Südens nicht beschreiben!

    Und mal so ganz unter uns Bikern 🙂 von Vor der Brücke aus geht es weiter gehn Süden eigentlich nur immer fies den Berg hoch. Aber wenn dir das zusagt lass es mich wissen. Auch da werden wir eien passende Tour finden.
    Und zurück geht es dann fast nur bergab – außer kurz vor Bredeney 🙂 – da ja da gibt es nochmal einen Berg – den Bredeneyer Berg 😀

    • Ich denke die Einigung auf eine passende Tour dürfte nicht allzu schwer fallen 😉

      Wollte die Tage wirklich noch mal nach Hösel reinfahren, jemanden besuchen.
      Dann kann ich die Strecke mal „erschnuppern“. Aber vor dem „Eselkopf“ am Schloss Hugenpoet fürchte ich mich bezüglich der Steigung jetzt schon.

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