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Wenn die Nacht ruft…

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Als leidenschaftlicher Radfahrer gibt es Tage, an denen man keine Zeit findet, sich auf den Drahtesel zu schwingen. Trotzdem wird der Bewegungsdrang immer größer. Was bleibt einem, wenn man am Tag keine Zeit findet? Genau, die Nacht. Es ist gewöhnungsbedürftig zur Schlafenszeit zu radeln, aber es macht unheimlich Spaß! Licht an, ab auf den Sattel und los durch die fast leere, schlafende Stadt. Der Reiz liegt nicht nur an den Nacht-Stadtlichtern und der Dunkelheit. Spät abends und nachts hat man das Gefühl keinen Zeitdruck zu haben. Tagsüber treiben uns Termine, Deadlines, Aufgaben und to-dos. In der Spanne zwischen Tagesende und neuem Tagesanfang gibt es dieses Stückchen zeitliche Freiheit, dass man gegen etwas Schlafenszeit eintauschen muss 🙂 Und ganz ehrlich: Bevor ich mich schlaflos im Bett wälze, kann ich auch gleich in die Pedale treten. Danach schläft man sicher besser 😉

Noch mehr Spaß macht das Nightbiken, wenn das Bike flüsterleise ist. Nur das ganz leise Surren der Kette und der Reifen sind hörbar. Ein wunderbares Gefühl, so lautlos durch die Nacht zu düsen.

Vor wenigen Tagen startete ich noch vor Mitternacht. Nach Lust und Laune radelte ich durch die Stadt, es wurde langsam Montag Morgen. Und schon so schnell war es ein Uhr und ich hatte rund 30 km mehr auf dem Tacho. Wer sowas noch nicht gemacht hat, sollte das mal ausprobieren. Es ist wunderbar!



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